Geschichte

Geschichte

UNIRADIO MAGDEBURG – Ein Leben in Ph(r)asen.

Auch wenn auf diesen Seiten alles frisch und neu aussieht, das UNIRADIO MAGDEBURG hat eine Vergangenheit. Und diese führt zurück bis ins Jahr 1995.

Phase 1: Reine Privatsache

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Die Horror-Crew von 1995
Es begab sich also zu der Zeit, in der der Rektor der Uni Magdeburg und der Programmdirektor des Privatfunkers radio SAW guten Kontakt zueinander pflegten und feststellten, dass es der blühenden Landschaft Sachsen-Anhalt an Studentenradios mangelte. Dieser Mangel konnte und sollte behoben werden! So beauftragte man die Studentenräte der Unis und Hochschulen des Landes mit der Rekrutierung sendewütiger Studenten.

Mit dem Ziel, alle 14 Tage eine 1-stündige Informationssendung für Studierende zusammenzustellen, fand sich alsdann eine ekleckliche Anzahl radiofanatischer Abgeordneter aus Magdeburg und Köthen im Funkhaus ein. Nur wenige Konferenzen und Brainstormings  später – genauer gesagt am 30. Oktober 1995 – startete das UNI radio auf radio SAW.

Die Studenten lieferten und sprachen Reportagen, Veranstaltungen und Comedy – der Sender stellte den Moderator und wählte die Musik aus. Dieses Format bestimmte bis zum Dezember 1996 alle zwei Wochen den Montag Abend auf radio SAW zwischen 18:00 und 19:00 bzw. später von 19:00 bis 20:00 Uhr.

Zum Jahreswechsel 1996/97 wurde die Sendung eingestellt.

 

Phase 2: Hören und Sehen

Die Magdeburger Studenten jedoch hatten Blut geleckt und suchten nach einem neuen Verbreitungsweg für ihre Radiovisionen. Dieser fand sich ausgerechnet bei einem Fernsehsender! Im Kabelnetz des Unicampus in Magdeburg funkte derzeit nämlich der infoKanal der Firma m&d media. Seine Sendepausen schienen wie geschaffen für die mutigen Radiomacher.

Technisch gesehen funktionierte das ganz einfach: als Bild lief eine Animation mit Infotexten. Als Ton hörte man [ju: N ai] das UNI radio – wie das neue Kind nun genannt wurde.

Ab Oktober 1997 sendete die Studentenschar so erstmals in kompletter Eigenregie. Das bedeutete freie Musikauswahl, Studiogäste, ausführliche Interviews, Radiokonzerte, freche Moderationen, viele Experimente und vor allem keine Werbung. Höhepunkte waren sicherlich die 1- bis 2-stündigen Bandspecials mit allem, was in der Szene Rang und Namen hatte, ein exklusives Radiokonzert mit der Band Kontrast sowie ein 8-stündiger Sendemarathon mit den 100 besten Alben der Musikgeschichte zum Jahrtausendwechsel.

Zum 1-jährigen Jubiläum gab es gleich 2 ganz besondere Ereignisse: Zum einen startete der Offene Kanal Magdeburg und übernahm das Studentenprogramm von Anfang an auch auf seinen Frequenzen. Somit war [ju: N ai] das UNI radio endlich wieder stadtweit zu empfangen. Zum anderen organisierten die musikfanatischen Radioten ihr erstes Festival. 4 Bands aus den Bereichen Metal und Dark Wave/EBM unterhielten am 31.10.1998 so das gut gelaunte Publikum im CampusTheater.

An diesem Punkt wird aus der Vergangenheit die Gegenwart: Bis zum heutigen Tage sendet das Uniradio Magdeburg auf dem Offenen Kanal. Seit dem 10.04.2007 jedoch nicht mehr ausschließlich. Mit neuen Mitstreitern und neuer Technik strahlt es nun in die ganze Welt hinaus. Dem Internet sei Dank! 

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